Aktuelle Nachrichten aus dem In- und Ausland



Aufruf an alle österreichischen Journalistinnen und Journalisten

 

Solidarität mit türkischen Kolleginnen und Kollegen wird immer wichtiger

 

Wien (OTS) - Der Präsident des Österreichischen Journalisten Clubs (ÖJC), Fred Turnheim, ruft alle Kolleginnen und Kollegen zur Solidarität mit den in der Türkei inhaftierten Journalistinnen und Journalisten auf. Heute begann der politisch motivierte Prozess gegen 19 Mitarbeiter der regierungskritischen türkischen Zeitung "Cumhuriyet". Und, seit mehr als 150 Tagen sitzt der deutsch-türkische Journalist Deniz Yücel ohne Anklage in Untersuchungshaft. Seine Frau Dilek Mayatürk schreibt Ihrem Ehemann regelmäßig Briefe und ersucht auch, dass alle Journalistinnen und Journalisten in Europa dies tun.

 

Der Aufruf von Frau Dilek Mayatürk hat folgenden Wortlaut:

„Immer noch gibt es keine Anklageschrift. Die Akte Deniz ist aus dem Verfahren ausgelagert worden, in dem er ursprünglich mit anderen inhaftierten Journalisten angeklagt war, und er bekommt jetzt ein eigenes Verfahren. Unterdessen sitzt er weiter in Einzelhaft. Die einzige Änderung seiner Haftbedingungen in den vergangenen 150 Tagen war, dass er ein paar Briefe bekommt. Er bekam immer türkische Briefe von meiner Mutter, und seit einiger Zeit werden ihm auch meine türkischen Briefe ausgehändigt.

 

Die Briefkontrollkommission weigert sich, ihm die Postkarten auszuhändigen, die von euch unermüdlich an ihn geschickt werden, und begründet das damit, dass sie 'in einer Fremdsprache abgefasst' seien. Mir fällt nichts anderes mehr ein, als dass wir jetzt alle zusammen türkische Briefe schicken sollten. Oder fällt euch etwas Besseres ein? Ihr habt sicher in eurer Umgebung türkische Freund*innen, Nachbar*innen, Kolleg*innen.

 

Diese lieben Briefe werden ihn zum Lächeln bringen.

 

Oder schaut halt ins Wörterbuch. Im schlimmsten Fall fragt Google (ist die Technologie nicht für harte Zeiten entwickelt worden?), schreibt falsche Sätze, vertut euch, alles kein Problem. Macht euch keine Sorgen: Mein Deutsch ist auch nicht so toll. In jedem Fall werden diese lieben, wertvollen Briefe Deniz – wenn er sie denn ausgehändigt bekommt – zum Lächeln bringen.

 

Deniz bekommt jeden Tag sechs Zeitungen. Er hat einen Fernseher. Er kann die Nachrichten verfolgen. Er weiß also, was in der Außenwelt passiert. Ich bitte euch, in euren Briefen vom Alltagsleben zu berichten. Schreibt Deniz so schöne Briefe, dass er beim Lesen das Gefühl bekommt, er röche den Duft einer Blume. Tatsächlich könnt ihr auch versuchen, kleine Blumen auf die Briefe zu kleben. Zumindest manchmal. Ich klebe zum Beispiel Petersilie drauf, weil die breitblättrige Petersilie die Blume unserer Liebe ist. Nicht lachen.

 

Schreibt eure Briefe auf buntem Papier und verschickt sie bitte in bunten Kuverts. Ich weiß, ich verlange sehr viel. Aber im Gefängnis ist alles grau.

 

Er soll sich so fühlen, als laufe er barfuß über die Erde, wenn er eure Briefe liest, als berühre er Baumrinde. Schreibt Deniz frische, poetische Briefe. Schreibt ihm Teile aus Büchern ab, die ihr mögt, erzählt ihm von historischen Orten, die von der UNESCO als Weltkulturerbe gelistet sind. Er mag solche Dinge, er interessiert sich für Geschichte und archäologische Stätten. Ihr könnt ihm auch schreiben, welches Obst und Gemüse der schädlichen Wirkung von Tabakkonsum entgegenwirkt. Zum Beispiel. (Er soll nicht so viel rauchen. Zum Beispiel. Wenn ihr ihm das schreibt, sage ich nicht Nein.)

 

Vielleicht kommt es euch lächerlich vor, was ich hier schreibe, oder zumindest kindisch. Aber das alles sind so die „menschlichen“ kleinen Dinge, die ihr die ganze Zeit draußen, in Freiheit, macht, ohne darüber nachzudenken. Aber für einen Menschen, der in rechtloser Weise seiner Freiheit beraubt worden ist, werden diese kleinen Dinge zu einem großen Luxus.

 

Und man muss sich etwas ganz Banales in Erinnerung rufen, damit meine Appelle Sinn ergeben: Deniz ist in erster Linie ein Mensch. So wie jede*r Journalist*in. Und ein Mensch ist seit 150 Tagen in Einzelhaft, allein. Selbst bei den seltenen Besuchsterminen ohne Trennscheibe wird erwartet, dass ich mich nicht neben meinen Mann setze, sondern ihm gegenüber.

 

Wir müssen ihm die Freiheit in Worten schildern.

 

Wir dürfen nicht vergessen: Isolationshaft ist eine Menschenrechtsverletzung. Und langanhaltende Isolation wirkt sich negativ auf die Persönlichkeit aus. Von allen Institutionen und Vereinen, die „Menschenrechte“ auf ihre Fahnen geschrieben haben oder im Namen tragen, erwarte ich, ebenso wie von allen individuellen Menschenrechtsverteidiger*innen, darüber aufzuklären, wie Einzel- und Isolationshaft sich auf das Leben von Menschen auswirkt.

 

Während Deniz in rechtloser Weise seiner Freiheit beraubt bleibt, müssen wir ihm das Draußen, die Freiheit, den munter sprudelnden Quell des Lebens in Worten schildern.

 

Ich bitte euch, Deniz andauernd und ohne zu schwächeln zu schreiben. Denn steter Tropfen höhlt den Stein, es muss kein starker Strom sein. Bis Deniz frei ist, soll jeder Brief von euch ein Tropfen sein!

 

Ich danke euch von Herzen.“

 

ÖJC-Präsident Fred Turnheim bittet alle Journalistinnen und Journalisten unseres freien, demokratischen Landes mit Deniz Yücel eine solidarische Brieffreundschaft zu beginnen. Die Adresse lautet:

 

İlker Deniz Yücel,
9 Nolu Kapalı Ceza İnfaz Kurumu,
B Blok 54


Nolu Koğuş, Silivri/Türkei.

 

Die Journalisten der deutschen Tageszeitung „Die Welt“ und von N24 sind bereit, alle Briefe ins Türkische zu übersetzen. Die Mailadresse dieses Service lautet:

schreibdeniz@weltn24.de

 

Der ÖJC unterstützt auch die Kampagnen zur Freilassung aller in der Türkei inhaftierter Journalisten und Menschenrechtsexperten. So fordert die Journalistenorganisation auch die sofortige Freilassung von Frau Özlem Dalkiran und der anderen Menschenrechtsverteidiger, die zu Unrecht in der Türkei inhaftiert wurden. Das harte Vorgehen der Türkei gegen die Zivilgesellschaft und Menschenrechtsaktivisten widerspricht den Werten der Europäischen Union.

 

Die Kampagne können Sie hier online unterstützen:
https://www.avaaz.org/de/free_ozlem_loc/?fpla

 

„Sorgen wir gemeinsam für die Freilassung aller rund 160 inhaftierten Journalistinnen und Journalisten in der Türkei“, ruft Turnheim alle österreichischen JournalistInnen auf.

 

Österreichischer Journalisten Club
Margarete Turnheim
Generalsekretariat

 

Sympolfoto: (c) APA

 

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MA 15 – Gesundheitsdienst der Stadt Wien: Ab 20. Juli 2017 ist in Wien mit starker Hitzebelastung zu rechnen

 

Wien (OTS) - Ab Donnerstag, den 20. Juli 2017 ist laut Warnung der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) in Wien mit starker Hitzebelastung zu rechnen.

 

Für die subjektive Temperaturwahrnehmung ist nicht allein die Temperatur, die man am Thermometer ablesen kann, entscheidend, sondern die „gefühlte Temperatur“. Diese bezieht auch andere Faktoren mit ein, wie Strahlungsbedingungen, Windgeschwindigkeit und Luftfeuchtigkeit. Diese Faktoren beeinflussen den Wärmeaustausch des Menschen mit seiner Umgebung. Eine Hitzewelle wird insbesondere von bestimmten Risikogruppen wie SeniorInnen oder chronisch kranken Personen, belastender empfunden. Vor allem das Fehlen einer nächtlichen Abkühlung, in der sich der Körper erholen kann, wirkt stark belastend.

 

Hitzeratgeber der Stadt Wien gibt viele wichtige Tipps gegen die Hitze

 

Unangenehme Folgen einer Überhitzung lassen sich durch rechtzeitige Vorsorge und richtiges Verhalten verhindern. Spezielle Hitzetipps gibt der Hitzeratgeber der Stadt Wien. Der Ratgeber wurde im Rahmen des Klimaschutzplanes gemeinsam mit verschiedenen Fachabteilungen der Stadt Wien erstellt und ist auch über die Homepage des Gesundheitsdienstes der Stadt Wien abrufbar. Link:
https://www.wien.gv.at/gesundheit/sandirektion/hitzebericht.html

 

Tipps bei der Hitzewelle

  • Viel trinken. Und nicht vergessen, dass Kinder mehr Flüssigkeit benötigen als Erwachsene.
  • Räumlichkeiten tagsüber verdunkeln und Fenster schließen, nur nachts und in der Früh die Fenster öffnen und ausgiebig durchlüften
  • Ausnahme: Räume mit Gaskombithermen oder Gasdurchlauferhitzer müssen ständig großzügig belüftet werden (z.B. durch offene Fenster), weil es bei hohen Außentemperaturen zu Abzugsstörungen der Abgase kommen kann.
  • Anstrengende körperlichen Tätigkeiten und auch Sport möglichst in die kühleren Morgen- oder Abendstunden verlegen.
  • Hitze wirkt sich auf die Konzentration des Autofahrers negativ aus. Nicht ins glutheiße Auto einsteigen und wegfahren, zuerst alle Fahrzeugtüren öffnen und kurz durchziehen lassen

Hitzetelefon des Gesundheitsministeriums

 

Das Ministerium für Gesundheit und Frauen hat gemeinsam mit der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) das Hitzetelefon in Betrieb genommen. Wer wissen möchte, wie man Hitzestau, Hitzschlag und anderen gesundheitlichen Beschwerden aufgrund der hohen Temperaturen vorbeugen kann, erhält Beratung und Unterstützung beim Hitzetelefon unter der Telefonnummer

050 555 555.

 

Michael Ambros
Magistratsabteilung 15

Gesundheitsdienst der Stadt Wien

Foto: E. Weber (c) 2017

 

BRANDGEFAHR IN WIEN  UND UMGEBUNG

(Artikel weiter unten!)

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Schwerer Rechtsbruch beim G20 Gipfel?

 

Wie RT Deutsch und weitere Medien berichteten, wurde mehreren Journalisten beim G20-Gipfel nachträglich die Akkreditierung entzogen.

 

Die ARD berichtet nun, dass die Polizei eine Schwarze Liste genutzt haben soll. Doch woher stammen die Informationen?

 

In einem Artikel von Dienstag spricht ARD-Online von einer Schwarzen Liste, auf der die Namen von deutschen Journalisten aufgeführt sein sollen. Diese Liste sei von der Polizei während des G20-Gipfels offen genutzt worden, um bestimmte Journalisten an der Berichterstattung zu hindern. Sollten die Vorwürfe stimmen, wäre dies ein massiver Eingriff in die Pressefreiheit.

 

Die ARD berichtet von jungen Bereitschaftspolizisten aus Niedersachsen, die eine zweiseitige Liste in den Händen hielten und einen erst „freundlich durchwinkten“, wenn der eigene Name nicht darauf stand. Es soll auch möglich gewesen sein,

 

den Polizisten über die Schultern zu blicken und sich die alphabetisch sortierten Namen anzusehen,

 

schreibt die ARD. Offenbar wurde die Liste von Journalisten des ARD-Hauptstadtstudios gefilmt. Die Namen der „alphabetisch aufgeführten Journalisten“ seien gut lesbar. Den Polizei-Beamten soll klar gewesen sein, dass es sich um eine Schwarze Liste von Journalisten handelt, denen gerade die Akkreditierung für den Gipfel entzogen wurde. Eine junge Beamtin soll gegenüber einem ARD-Korrespondenten gesagt haben:

 

Da möchten Sie nicht drauf stehen.

 

Die Schwarze Liste soll zudem vielfach kopiert und in größerer Auflage verteilt worden sein. Es sei jedoch unklar, ob die Liste vom Bundespresseamt oder vom Bundeskriminalamt stamme. Die Polizei-Beamten sollen nach eigener Auskunft keine Anweisung bekommen haben, sie diskret zu benutzen, noch sie nach Gebrauch überprüfbar zu entsorgen.

 

Mehr lesen:G20-Krawalle - Legitimer Protest oder blinde Zerstörungswut - Ein Kommentar von Ivan Rodionov

 

Schon am Freitag gab es erste Berichte, zunächst über Twitter, von Journalisten, die sich darüber beschwerten, dass ihnen ohne Angabe von Gründen die Akkreditierung entzogen wurde. Selbst der Deutsche Journalisten Verband sah sich noch am Freitag genötigt, öffentlich dagegen zu protestieren.

 

Was soll die Willkür des #BKA gegen Journalisten beim #G20HAM17? Wir fordern freie Berichterstattung.https://t.co/hzh1ypXhDf

 

— Journalisten-Verband (@DJVde) 7. Juli 2017

 

Das Bundesinnenministerium reagierte noch am selben Tag mit einer dünnen Erklärung per Twitter:

 

Die Sicherheitsbehörden überprüfen, ob sicherheitsrelevante Erkenntnisse vorliegen, die gegen eine Akkreditierung sprechen. [...] Das war in einigen Fällen gegeben.

 

#BKA informiert zum Verfahren der #Akkreditierung bei #G20HAM17pic.twitter.com/wTrsTl0JHg

 

— Bundeskriminalamt (@bka) 7. Juli 2017

 

Immerhin müssen diese vermeintlichen Erkenntnisse so gravierend gewesen sein, dass sie einen massiven Eingriff in das Grundrecht auf Pressefreiheit rechtfertigen würden. Gegenüber der ARD erklärte Peter Schaar, der frühere Bundesbeauftragte für den Datenschutz, dass ihm etwas Vergleichbares während seiner zehnjährigen Tätigkeit im Amt nicht bekannt geworden sei.

 

Gleichzeitig warf der der Behörde von Regierungssprecher Steffen Seibert eine ganze Liste von Rechtsverstößen und unerlaubten Eingriffen in die Grundrechte vor. Schaar sagte gegenüber der ARD:

 

Dem gesamten Akkreditierungsverfahren fehlt die verfassungsrechtlich gebotene Grundlage, wo es um die Sicherheitsüberprüfung von Journalisten geht

 

Zudem kritisierte Schaar den Umgang mit den Listen:

 

Die ungeschützte Weitergabe und Verwendung der Listen ist ein schwerer Datenschutzverstoß, so Schaar.

 

Auch der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar äußerte sich sehr kritisch gegenüber dem ARD-Hauptstadtbüro:

 

Sobald sich die Betroffenen namentlich auf entsprechenden Sperrlisten finden, die wie Handzettel quasi offen einsehbar kursieren, hat dies einen offen diskriminierenden Charakter.

 

Die Verantwortlichen seien verpflichtet gewesen, so Caspar,

 

technische und organisatorische Maßnahmen zu ergreifen, die eine Stigmatisierung Betroffener verhindern.

 

Liste v Journalisten, deren Akkreditierung entzogen wurde, ist vielfach kopiert. Datenschutz @BMI_Bund? @RegSprecherpic.twitter.com/aSJElWn1uo

 

— Arnd Henze (@arndhenze) 8. Juli 2017

 

Mehrere Anfragen zur datenschutzrechtlichen Bewertung der Schwarzen Listen hat das Bundespresseamt offenbar bis jetzt nicht beantwortet. Die betroffenen Journalisten wissen bis heute nicht, warum sie auf dieser Liste gelandet sind. Zumal sie schon zwei Wochen vor dem G20 ihre Akkreditierungsunterlagen einreichen mussten und einer intensiven Sicherheitsprüfung unterzogen wurden.

 

Mehr lesen:G20-Bilanz - Das Gipfeltreffen verdeutlicht die Spaltung des Westens

 

Dennoch wurde zum Beispiel dem Fotografen Raffael Heygster, der für den Bremer Weser-Kurier tätig ist, die Akkreditierung entzogen. Genauso erging es Martin Kaul von der Taz und dem Fotografen Björn Kietzmann. Im Fall von Heygster hat der Weser-Kurier, wie die ARD berichtet, sofort einen Anwalt eingeschaltet und Beschwerde eingelegt.

 

Lange Liste: Din-A-4 voller Namen haben diese Polizisten am Pressezentrum in der Hand. Wer drauf steht, bekommt Akkreditierung entzogen #G20pic.twitter.com/REqLQ4GZAm

 

— Martin Kaul (@martinkaul) 7. Juli 2017

 

Auf Anweisung des BKA Einsatzleiter wurde mir am Eingang zum #g20 Pressezentrums gerade die G20 Akkreditierung abgenommen. #Pressefreiheit

 

— Björn Kietzmann (@bjokie) 7. Juli 2017

 

Auch Chris Grodotzki von Spiegel-Online verwies das Bundespressamt lediglich mit einem Formschreiben an das Bundeskriminalamt (BKA). Dass beide, Grodotzki und Kietzmann, auf der Schwarzen Liste auftauchen würden, sei „zumindest auffällig“, wie die ARD schreibt. Denn beide sollen im Oktober 2014 kurzzeitig in der Türkei festgenommen worden sein, als sie die Gefechte um die syrische Grenzstadt Kobane fotografiert hatten. Damit stehe

 

nicht nur für die Betroffenen, sondern auch für Experten der Verdacht im Raum, dass die vermeintlich "neuen" Erkenntnisse gar nicht vom BKA, sondern vom türkischen Geheimdienst kamen,

 

so die ARD weiter. Für Schaar eine inakzeptable Vorstellung:

 

Es wäre ungeheuerlich, wenn die Daten über Journalisten an Nachrichtendienste autoritärer Regime übermittelt worden wären, so der ehemalige Bundesbeauftragte für den Datenschutz. Und er ergänzte gegenüber der ARD:

 

Völlig unakzeptabel wäre es auch, wenn Journalisten von der Gipfelberichterstattung allein auf Grund der Wünsche derartiger Regierungen ausgeschlossen worden wären.

 

Den Datenschützern sei bewusst, welche gravierenden Folgen sich für die Betroffenen daraus ergeben können, dass ihnen in Hamburg der Makel des Sicherheitsrisikos angeheftet wurde, berichtet die ARD weiter. Der Fotograf Heygster stehe zum Beispiel noch am Anfang seiner beruflichen Karriere:

 

Ich mache mir schon Sorgen, in welchen Dateien mein Name jetzt zukünftig auftauchen wird. Und natürlich kann das auch bedeuten, dass mir das bei möglichen Arbeitgebern Nachteile bringt

 

so Heygster gegenüber der ARD. Auch deshalb dränge er auf eine schnelle Klärung und Rehabilitierung. Der Deutsche Journalistenverband kritisierte diese Vorgänge während des G20-Gipfels scharf. "Journalisten sind Berichterstatter und nicht Krawallmacher", sagte DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall.

 

Und er ergänzte:

 

Das sind völlig willkürliche Entscheidungen, die unverzüglich revidiert werden müssen. Ich kann das nur als Einschränkung der Berichterstattung begreifen und mache mir deshalb Sorgen um die Pressefreiheit.

 

Text & Foto © RT DE Productions GmbH

 

Anmerkung der Redaktion:

 SGB Media haftet nicht für den Inhalt, da wir nicht dafür verantwortlich sind!

 

 

Auch in Österreich wird schwerer Rechtsbruch begangen

 

Der Bundespressedienst nimmt sich das Recht heraus Akkreditierungen abzulehnen!?

 

Der im Bundeskanzleramt beheimatete Bundespressedienst lehnt willkürlich Akkreditierungen ab und vergibt diese auch willkürlich, wie wir schon einige Male erleben mussten!

 

Oft wird die Sicherheitsüberprüfung (welche im übrigen unserer Ansicht nach rechtswidrig ist!) als Grund angegeben!? Aber auch die Tätigkeit als freier Journalist oder für kleine Medien werden als Ablehnungsgrund genannt, was klar ein Rechtsbruch und ein Verstoß gegen die Pressefreiheit ist!

 

Wir haben deshalb kürzlich eine Beschwerde bei der Volksanwaltschaft eingebracht, doch diese meinte ebenfalls rechtswidrig, dass das Vorgehen des Bundespressedienstes wohl korrekt sei!? Daraufhin haben wir Strafanzeige gegen die VA und den Pressedienst sowie namentliche Mitarbeiter beider eingebracht. Es besteht unserer Meinung nach klar der Verdacht des schweren Amtsmissbrauchs, der schweren Nötigung und des Verfassungsbruches (es gilt die Unschuldsvermutung)!

 

Jetzt bleibt abzuwarten wie die Justiz entscheidet und ob wir den Fall vor den VFGH bringen müssen!

 

Darüber hinaus nimmt sich das Bundesamt für Verfassungsschutz & Terrorismusbekämpfung (BVT) sowie das Bundesministerium für Inneres das Recht heraus den Bundespressedienst dazu zu bringen Akkreditierungen nicht auszustellen bzw. zurückzuziehen / abzuerkennen auf Grund der Sicherheit ohne weitere Begründung.

 

Dies geschieht nicht selten erst vor Ort, wenn man einen „Sperrbereich“ betreten will oder gar schon drin ist!? Dann wird man von BVT Beamten dazu aufgefordert den Bereich zu verlassen bei sonstiger Festnahme …   Dazu bekommt man noch einen Platzverweis, also darf sich 12 Stunden nicht im Umfeld von 100 Metern vom Veranstaltungsort aufhalten …

 

Auch das klare Rechtsbrüche, welche wir hier Aufzeigen wollen, da mehrere Beschwerden beim Minister für Inneres bisher unbeantwortet blieben!

 

Also ist Österreich was die Pressefreiheit betrifft auch keine „Insel der Seligen“!

 

E. Weber


Ausgrenzung von Kind mit Diabetes in Montessori-Schule

 

Volksanwalt Fichtenbauer leitet amtswegiges Prüfverfahren ein

 

Wien (OTS) - In einer Montessori-Schule ist ein an Diabetes erkrankter Bub vom Unterricht ausgeschlossen worden. Für Volksanwalt

Dr. Peter  Fichtenbauer,  zuständig  für  die  Überprüfung  der Schulverwaltung, ist dieser Umstand empörend und inakzeptabel: "Es kann nicht sein, dass es im österreichischen Bildungssystem keinen Platz für Kinder mit Diabetes gibt. Das Leben bringt für chronisch kranke Kinder ohnehin genug Beschwernisse mit sich. Unnötige Ausgrenzungen dürfen nicht toleriert werden." 

 

Da es sich bei der Montessori-Schule um eine private Einrichtung handelt, kann die Volksanwaltschaft die Schule nicht direkt überprüfen. Da jedoch darüber hinaus auch der Verdacht der Diskriminierung eines Transgenderkindes publik wurde, leitet Volksanwalt Fichtenbauer ein Prüfverfahren ein, um zu erfahren, ob sich die staatliche Schulaufsicht ausreichend mit der betreffenden Schule auseinandergesetzt hat. Auch Privatschulen, vor allem wenn sie ein Öffentlichkeitsrecht haben, unterliegen der staatlichen Schulaufsicht.

 

Für Volksanwalt Fichtenbauer besteht über den Einzelfall hinaus ein systembedingtes Problem. Immer wieder beschweren sich Eltern chronisch kranker Kinder bei der Volksanwaltschaft über eine unangemessene, den Bedürfnissen ihrer Kinder nicht oder nur unzureichend entsprechende Behandlung in der Schule. Meist sind die Kinder nicht mit ständigen Einschränkungen belastet und benötigen keine oder nur kleine Hilfestellungen, vor allem aber brauchen sie Verständnis für ihre Situation. Dies sollte man auch von privaten Anbietern verlangen können.

 

Volksanwaltschaft
Jasmin Holzmann, Bakk.phil

Foto: (c) vienna.at


Bild:  wien.gv.at (c) PID 2017
Bild: wien.gv.at (c) PID 2017

Ab sofort: Grillverbot in Wien aufgrund von Waldbrandgefahr!

 

Die Stadt Wien verhängt ab sofort ein Grillverbot für alle öffentlichen Grillplätze in Wien

 

Wien (OTS) - Seit Tagen klettern die Temperaturen in Wien auf über 30 Grad, die Wälder und Wiesen sind ausgetrocknet und auch für die nächsten Tage ist Hitze angesagt. Aufgrund möglicher Waldbrandgefahr wird daher ab heute ein Grillverbot für alle öffentlichen Grillplätze in der Stadt verhängt. Auch das Entzünden von z.B. Sonnwendfeuern ist damit untersagt. Es gilt bis auf weiteres und wird erst bei nachhaltigen Regenschauern wieder aufgehoben.

 

"Es wäre unverantwortlich, bei dieser extremen Trockenperiode das Grillen weiter zu gestatten. Wir appellieren an die Bevölkerung, sich an dieses Verbot zu halten, um niemanden zu gefährden", betont Forstdirektor Andreas Januskovecz.

 

Konkret ist "das Rauchen, das Hantieren mit offenem Feuer und Licht sowie jegliches Feuerentzünden im Wald und dessen Gefährdungsbereich im Gebiet der Stadt Wien" verboten. Das Grillen in privaten Gärten außerhalb des Gefährdungsbereiches des Waldes ist gestattet. Die Stadt Wien mahnt aber angesichts der Hitze und der Trockenheit bei Grillen im Freien zu besonderer Vorsicht.

 

Strenge Kontrolle des Grillverbots durch Forstbetrieb, Inselservice und Grillplatzmeister

 

Die Grillplätze und Grillzonen im Donauinselbereich werden von der Abteilung Wiener Gewässer (MA 45) kontrolliert. Die Grillplätze in Wienerwald-nahen Gebieten des Forstbetriebs werden von FörsterInnen der MA 49 streng kontrolliert, im Draschepark in Wien-Liesing achten MitarbeiterInnen der MA 42 auf die Einhaltung des Grillverbots. Überall unterstützen die Grillplatzmeister die Kontrolle.

 

PID / APA

 

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Sisi gibt Comeback in Ungarn Märchenhafter Ausflug der Wachsfigur ins Schloss Gödöllö 

 

5.7., Gödöllö, Madame Tussauds Wien. In Gegenwart der österreichischen Botschaft und vor zahlreichen Medienvertretern hat Kaiserin Sisi heute ihr Lieblingsschloss Gödöllö besucht.

 

180 Jahre sind seit der Geburt der legendären Monarchin vergangen, 150 Jahre seit dem Ausgleich, mit dem die Doppelmonarchie Österreich-Ungarn gegründet wurde. Der Medienevent ist Teil von Sisis Reise: Die Wachsfigur aus der Attraktion von Madame Tussauds Wien sucht ein ganzes Jahr lang Orte auf, die für sie Bedeutung gehabt hätten, würde sie heute leben.  Das Barockschloss aus dem 18. Jahrhundert, das heute romantische Hochzeiten und vornehme Tagungen umrahmt, ist ein Juwel seiner Zeit. Elisabeth hatte dem Kaiser gegenüber den Wunsch geäußert, es zu besitzen, doch erst die Schenkung durch das ungarische Volk machte es zu deren Eigentum. In Gödöllö hielt Sisi sich besonders gern auf. Hierher zog sie sich auch oft mit ihrer in Ofen (Buda) geborenen Tochter Marie Valerie (1868-1924), dem ungarischen Kind, zurück. 

 

Sisi suchte heute den Prunksaal auf, ein trotz barocker Goldschwere höchst anmutiger Raum:  Die in Wachs als junge Frau dargestellte Kaiserin von Österreich und Königin von Ungarn – im weißen Kleid mit Köchert-Sternen (Nachbildungen) im (echten) Haar – ließ für einen Moment die Geschichte auferstehen.  „Sisi hat Ungarn sehr oft als Rückzugsort verwendet, dementsprechend freuen wir uns sehr, mit ihr auch hier in Gödöllö zu Gast zu sein“, sagte Arabella Kruschinski, Geschäftsführerin von Madame Tussauds Wien. Auch Dr. Tamás Ujváry, Geschäftsführer von Schloss Gödöllö zeigt sich begeistert: „Wir bekommen immer noch den Geist von Sisi zu spüren. Selbst die Besucher haben glänzende Augen, wenn sie heute noch von Sisi sprechen." Einen Expertenblick auf das Verhältnis der ungarischen Bevölkerung zu ihrer vielgerühmten Königin warf der ungarische Gelehrte Prof. Dr. Endre Kiss von der Universität Eötvös in Budapest.  „Sisi hatte gute Beziehungen zu Graf Andrassy. Durch ihre Kontakte hat Sisi gute Weltpolitik betrieben und ihren Ehemann getröstet, als er große Niederlagen erlitten hatte.

 

Auch die K&K Monarchie hat die Welt, als auch die Kaiserin verändert“, so der Historiker.  „Vor allem an ihrem 180. Geburtstag ist ihr Mythos noch allgegenwärtig. Auch in Sachen schwieriger Politik zwischen einzelnen Ländern dient Sisi als Versöhnungspol“, sagte Johannes Leibetseder, Gesandter von der österreichischen Botschaft in Budapest.

 

Die Reise der Kaiserin Elisabeth 2017 ist Teil der neuen Sisi Uncovered Experience der Wachsiguren-Attraktion Madame Tussauds Wien.

 

Lukas Rauscher

Madame Tussauds Wien 

Öffentlichkeitsarbeit

 

Bilder: ©=Madame Tussauds Wien

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23. Mai 2017;

Am Dienstagabend gingen über der Slovakei und Ungarn Gewitter nieder

 

Wir sahen uns das Naturschauspiel von der Doanuinsel aus an

 

Fotos:  E. Weber  (c) 2017

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08. Mai 2017

 

Gudenus gibt seine Hochzeit bekannt

 

Wiener Vizebürgermeister hat seine langjährige Lebensgefährtin geehelicht

 

Mit großer Freude gibt Wiens Vizebürgermeister Mag. Johann Gudenus seine Hochzeit bekannt.

 

Gestern hat Gudenus im engsten Freundes- und Bekanntenkreis seiner langjährigen Lebensgefährtin Tajana in der Republika Srpska/Bosnien-Herzegowina das Jawort gegeben. Unter den Gästen war auch der Präsident der Republika Srpska Milorad Dodik.

 

Die Standesamtliche Vermählung hat bereits vor einigen Wochen in Wien stattgefunden.

 

Text & Foto: FPÖ Wien © 2017

 

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Die größte Tropfsteinhöhle Frankens

 

In Pottenstein in der Fränkischen Schweiz ist die Teufelshöhle

 

Knapp 800 Meter sind für Besucher begehbar, allerdings darf man nicht mit Blitz Fotografieren, also demnach nahezu gar nicht. Denn die Beleuchtung lässt auch zu wünschen übrig um ohne Blitz ein annehmbares Fotoeregbnis zu Erzielen.

 

Trotzdem jedoch ist die Höhle einen Besuch wert, doch Vorsicht auf den Kopf, da die Gänge teilweise eng und niedrig sind.

 

Bunte Beleuchtung und Musik bringen die Tropfsteine richtig zur Geltung, Erklärungen eines Führers ergänzen das Höhlenerlebnis!

 

Dabei überwindet man einen Höhenunterschied von rund 50 Metern mittels vieler Stufen und Wegen. Der Ausgang befindet sich dann in einer Schlucht 25 Meter über dem Höhleneingang.

 

Für Familien geeignet wenn auch die Stufen manchmal etwas Probleme machen für kurze Beine. Trotzdem sehr empfehlenswert für Groß und Klein!

 

E. Weber / I. Ankele

 

Fotos:  E. Weber  (c) 2017

 

 

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Besuch auf der Burg Rabenstein (Rabnsteyn) im Herzen der Fränkischen Schweiz

 

Hoch über dem Ailsbachtal thront die Mächtige Burg derer von Rabenstein

 

Einst eine Wehranlage mit bewegter Geschichte, Heute ein Hotel mit Museum, welches jedes Jahr hunderte Besucher anzieht, so auch uns.

 

Ein relativ gemütlicher weg führt vom Talgrund zur Burg, doch man kann auch über den Steig vorbei an der Sofienhöhle die Burg erreichen. Wer es wildromatisch haben will, dem sei dieser Weg empfohlen, doch Vorsicht stellenweise ist er doch anstrengend und eng!

 

Auf der Burg wird man bei der Rezeption freundlich empfangen und eingeladen sich die Burg anzusehen. Zahlreiche Exponate aus allen Jahrhunderten seit dem es die Burg gibt sind zu Bewundern wie auch Möbel und Militaria, die von gewandeten Führern präsentiert wird.

 

Eindrucksvoll sind die prunkvollen Räume die auch Großteiles von den Hotelgästen genutzt werden können. Dabei ein Raum in dem eine runde Tafel steht, welche an die Artustafel erinnert, fehlen nur noch die Ritter mit ihren Wappenröcken und Schwertern die auf der Tafel ihren Platz finden, sowie König Artus höchst selbst. Doch wir sind ja in Franken also würde es wohl den Herren von Rabenstein und seine Ritterrunde geben.

 

Derer von Rabenstein sind jedoch im 18 Jahrhundert erloschen und so wechselte die Burg mehrmals die Besitzer, darunter auch die Letzten, welche 1979 an einen Privatmann verkauften, das waren derer von Schönborn, somit ist mit der Burg Rabenstein auch ein Bezug zu Österreich herzustellen.

 

Die Rabensteins haben viel für die Umgebung des Ailsbachtales getan, weshalb derer von Rabenstein auch in der Jacubus Kirche zu Kirchahorn ihre letzte Ruhe fanden.

 

Kirchahorn liegt circa 3 Kilometer unterhalb der Burg Rabenstein am Ailsbach wo dem Vernehmen nach auch der Ursprung der Ortsgründungen rund um die Burg Rabenstein bis nach Pottenstein stattfanden zwischen dem 12. Und 18. Jahrhundert.

 

Mehr zur Burg Rabenstein ist hier zu finden: https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Rabenstein_(Oberfranken)

 

http://www.burg-rabenstein.de/

 

Rund um die Burg Rabenstein befinden sich noch:

 

Die Falknerei, die Gutsschenke und die Kapelle Klausstein sowie darunter die Sofienhöhle und gegenüber die Ludwigshöhle.

 

All das kann man gut mit einer Wanderung in den Wäldern Oberfrankens verbinden, die Natur mit Geschichte Genießen …

 

E. Weber / I. Ankele

 

www.sgb-media.at

 

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Foto: Bundesdenkmalamt (c) 2017
Foto: Bundesdenkmalamt (c) 2017

Die Stadtarchäologie Wien sucht ehrenamtliche Helferinnen und Helfer

 

 

 

Aufruf für ehrenamtliche Helferinnen und Helfer

 

 

Wien (OTS/RK) - Vor allem für das verstärkte Arbeitsaufkommen in der warmen Jahreszeit sucht die Stadtarchäologie Wien für ihre „Initiative Seniorarchäologie“ neue ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Speziell in den Monaten Mai bis September sollen große Mengen an Fundmaterial gereinigt und beschriftet werden. Interessierte Laien sind herzlich eingeladen mitzuhelfen und sich mit Wiens Vergangenheit archäologisch auseinanderzusetzen!


Durch die „Initiative Seniorarchäologie“ sind interessierte Laien seit 1995 in die Arbeit mit archäologischem Fundmaterial eingebunden. An zwei zentralen Standorten in Wien wird Fundmaterial von freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unter der Anleitung von Archäologinnen und Archäologen gewaschen, beschriftet und für eine weitere wissenschaftliche Bearbeitung vorbereitet. Interessierte Wienerinnen und Wiener erhalten einen einzigartigen Einblick in die archäologische Arbeit nach der Ausgrabung und jede Menge Informationen über die Wiener Stadtgeschichte aus archäologischer Sicht. Zusätzlich werden Vorträge im Rahmen des Programms der Volkshochschule Meidling und verschiedene Aktivitäten, wie Stadtführungen, angeboten.

 

Weitere Infos: http://stadtarchaeologie.at/freigelegt/

 

Einschulungstermine für Interessierte

 

Jeden 2. und 4. Montag im April, Mai und Juni jeweils um 9.00 Uhr 2., Obere Augartenstraße 26-28/2. Stock. Keine Anmeldung nötig.

 

http://stadtarchaeologie.at/start/erleben/veranstaltungen/

 

Heidrun Helgert
Administration und Öffentlichkeitsarbeit
Museen der Stadt Wien - Stadtarchäologie

 

APA  22.03.2017

 


Mehrere Tote und Verletzte bei Doppelanschlag in London

 

Am Jahrestag der Anschläge von Brüssel sind bei einem Angriff in London vor dem britischen Parlament und auf der Westminister Brücke vier Menschen getötet und mindestens 20 verletzt worden.

 

Die Polizei erklärte, sie gehe bis auf weiteres von einem terroristischen Vorfall aus. Unter den Toten seien ein Polizist und der mutmaßliche Angreifer, sagte Terrorabwehrchef Mark Rowley.

 

Der genaue Hergang war zunächst unklar. Die Behörden gingen bis Mittwochabend von einem Einzeltäter aus. Er stach Augenzeugen zufolge auf einen Polizisten unmittelbar vor dem Parlamentsgebäude ein, bevor er von anderen Beamten niedergeschossen wurde. Auf der nahe gelegenen Westminster Brücke raste laut Behörden ein Auto in eine Gruppe Menschen. Die Polizei verstärkte ihre Einheiten in der gesamten Hauptstadt und rief die Öffentlichkeit auf, die Gegend rund um das Parlament zu meiden. Premierministerin Theresa May setzte eine Krisensitzung ihres Sicherheitsstabs an.

 

Viele Details waren zunächst unklar. Ein Journalist der "Daily Mail" sagte dem Lokalradiosender LBC, er habe gesehen, wie ein Angreifer durch offene Pforten auf das Parlamentsgelände gerannt sei. Er sei auf einen Polizisten mit etwas losgegangen, das wie ein Stock ausgesehen habe. "Der Polizist fiel zu Boden und das war ziemlich schrecklich anzusehen." Dann sei der Angreifer Richtung Eingang zum Unterhaus gerannt, der von den Abgeordneten genutzt werde. "Er kam etwa 20 Meter weit bevor zwei Typen in Zivil mit Waffen auf ihn schossen." Die laufende Parlamentssitzung wurde sofort unterbrochen. Reuters-Reporter hörten laute Knallgeräusche. Kurz darauf sahen sie, wie zwei Menschen am Boden in einem Hof auf dem Parlamentsgelände lagen. Zahlreiche bewaffnete Polizisten stürmten in das Gebäude.

 

Auf der Westminster Brücke, die über die Themse führt, boten sich ebenfalls schreckliche Szenen. Eine Frau, die zum Zeitpunkt des Geschehens in einem Reisebus saß, der die Brücke überquerte, sagte Sky News, sie habe gesehen, wie ein Auto plötzlich außer Kontrolle geraten sei. "Und dann fuhr es in Fußgänger auf der Brücke." Die Rettungsdienste seien eingetroffen. Menschen seien in alle Richtungen gerannt. Ein Reuters-Fotograf sagte, er habe mindestens ein Dutzend Verletzte auf der Brücke gesehen. Einige bluteten stark, und eine Person lag offenbar unter einem Bus.

 

Mehrere Opfer hätten "katastrophale Verletzungen" erlitten, zitierte die Nachrichtenagentur Press Association einen Arzt aus dem St. Thomas Krankenhaus, das gegenüber vom Parlament auf der anderen Flussseite liegt. Die Regierung in Paris teilte mit, drei Verletzte seien Franzosen. Lokalmedien zufolge handelte es sich um Schüler im Alter von 15 oder 16 Jahren. Die Jugendlichen seien auf der Brücke von einem Auto angefahren worden. Eine Frau wurde schwer verletzt aus der Themse gezogen, wie die Londoner Hafenbehörde mitteilte.

 

Premierministerin May verurteilte den Doppelanschlag beim Parlament in London als "krank und verkommen". Die Menschen in Großbritannien würden Terror niemals nachgeben, das Leben werde wie gewohnt weitergehen, sagte May bei einer Ansprache am Mittwochabend in London. "Morgen früh wird das Parlament zusammentreten wie immer."

 

May kündigte am Abend an, dass die Terrorwarnstufe in Großbritannien trotz des Doppelanschlags nicht erhöht wird. Nach einer Sitzung mit ihrem Sicherheitskabinett im Regierungssitz Downing Street in London bestätigte sie auch, dass es sich bei dem Angreifer um einen Einzeltäter handelte.

 

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel reagierte ebenfalls bestürzt auf die mutmaßlichen Terroranschläge von London und sagte den Briten Solidarität im Anti-Terror-Kampf zu. "Auch wenn der Hintergrund dieser Taten noch präzise aufzuklären ist, bekräftige ich für Deutschland und seine Bürger: Im Kampf gegen jede Form von Terrorismus stehen wir fest und entschlossen an der Seite Großbritanniens".

 

"Ich denke in diesen Stunden in Anteilnahme und Solidarität an unsere britischen Freunde und an alle Menschen in London", erklärte Merkel am Mittwoch in Berlin. Sie habe mit Bestürzung von den Angriffen auf Polizisten und Passanten im britischen Parlament und in dessen Nähe erfahren, schrieb Merkel in der Erklärung.

 

Österreichs Politiker verurteilten die Anschläge in London Mittwochabend umgehend in den Sozialen Medien. Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ), Vizekanzler Reinhold Mitterlehner (ÖVP) und Nationalratspräsidentin Doris Bures (SPÖ) äußerten ihr Mitgefühl für die Opfer und deren Angehörige.

 

US-Präsident Donald Trump telefonierte nach der Terrorattacke in London mit Premierministerin Theresa May und sagte ihr volle Unterstützung zu. Wie der Sprecher des Weißen Hauses, Sean Spicer, weiter sagte, lässt sich Trump über die Ereignisse und Ermittlungen auf dem Laufenden halten. Zuvor hatte auch US-Außenminister Rex Tillerson im Namen der USA kondoliert. Die USA verurteilten diese "schrecklichen Gewaltakte, und ob sie von gestörten Einzelpersonen oder von Terroristen ausgeführt wurden, für die Opfer macht das keinen Unterschied".

 

APA  22.03.2017

 


Sympolfoto:  www.errotica-archives.com
Sympolfoto: www.errotica-archives.com

Vibrator-Hersteller muss Millionen zahlen

 

Der kanadische Hersteller eines intelligenten Sex-Spielzeugs muss wegen Verletzung der Privatsphäre seiner Kunden mehrere Millionen Dollar Entschädigung zahlen.

 

Die Firma Standard Innovation, die den Vibrator namens We-Vibe produziert, wurde in den USA zur Zahlung von 3,75 Millionen Dollar (3,53 Mio. Euro) verurteilt. Der Vibrator wird mit einer Smartphone-App gesteuert.

 

Er hatte über die App Nutzerdaten abgegriffen und auf die kanadischen Server der Firma geladen wurden. Die Anwendung schickte jedoch auch vertrauliche und äußerst intime Daten an das Unternehmen weiter – darunter die eingestellte Intensität des Geräts und damit auch, wie oft es im Einsatz war.

 

Sammelklage eingereicht

 

Theoretisch könnte auf diese Weise ein Fremder das Sex-Spielzeug kontrollieren. Im vergangenen Jahr war in Chicago eine Sammelklage eingereicht worden, nachdem IT-Experten bei einer Konferenz von Sicherheitslücken beim We-Vibe gesprochen hatten.

 

In der vergangenen Woche nun gelang eine Einigung in dem Streit. Den klagenden Vibrator-Nutzern stehen nun Zahlungen von bis zu 10.000 Dollar pro Kopf zu. Standard Innovation erklärte, das Unternehmen sei froh, eine “faire und vernünftige” Einigung erzielt zu haben. Privatsphäre und Datensicherheit der Kunden seien ihnen wichtig, daher seien die Vorkehrungen bereits im September verbessert worden.

 

APA

 

Sympolfoto:  www.errotica-archives.com

 


Günstiges Essen für Armutsgefährdete

 

Leistbares Essen ist für Mindestsicherungsbezieher immer schwerer zu bekommen. Der Speisenzustellerdienst des Roten Kreuzes bietet jetzt für diese Menschen ein besonders günstiges Essen an, unter der Marke „BiGut“.

 

Ergänzend zum bestehenden A-la-carte-Angebot werden unter der Marke „BiGut“ um 5,80 Euro pro Tag Mittag- und Abendessen geliefert. Mit dem Angebot reagiere das Rote Kreuz auf die steigenden Armutszahlen, sagte Landesgeschäftsleiter Alexander Lang am Montag.

 

„Als soziale Organisation beschäftigt uns natürlich auch das Thema Armut“, sagte Lang im Rahmen einer Pressekonferenz. „Wir versuchen Menschen, die nicht viel haben, etwas anzubieten, was für sie leistbar ist.“ In der ersten Phase wende man sich ausschließlich an die Empfänger von Mindestsicherung, Kunden müssen den entsprechen Nachweis bei der Zustellung vorweisen.

Günstiger Preis für qualitativ hochwertiges Essen

 

Denkbar sei aber, das Angebot auszuweiten und es etwa auch Studenten oder Menschen in Privatkonkurs zu etwas höheren Preisen anzubieten. „Es gibt genug Menschen, die nicht Bezieher der Mindestsicherung sind, aber trotzdem nicht viel Geld im Börsel haben“, sagte Lang. „Wir haben im täglichen Kontakt mit den Kunden zuletzt immer wieder mitbekommen, dass die Anschaffung von Nahrungsmitteln für viele Menschen ein Stresstest für das Geldbörsel geworden ist“, sagte auch Margarita Gilswert-Sattler, Bereichsleiterin des Speisenzustellers.

 

Mit der neuen Produktlinie werde „qualitativ hochwertiges Essen zu einem sozial höchst verträglichen Preis“ angeboten. Ein Mittagessen kostet 3,50, das Abendessen gibt es um 2,30 Euro. Insgesamt kostet das Tagesangebot also 5,80 Euro inklusive Zustellung in ganz Wien beziehungsweise 174 Euro im Monat. „Unser sehr gutes Essen ist nicht schlechter gemacht worden, sondern so gut geschnürt, dass das möglich ist“, versicherte Lang.

 

Keine Wahlmöglichkeit

 

Gespart worden sei primär „am Rundherum“, erklärte Christina Kejk-Hopp, Prokuristin der Menü-Manufaktur, Partner des Rotes Kreuzes bei der Essenszustellung. So gibt es keine Wahlmöglichkeiten. Der Speiseplan steht für vier Wochen fest - angeboten wird Hausmannskost von Bohneneintopf und Blunzengröstl über Hühnergeschnetzeltes. Die Speisen werden laut Rotem Kreuz mit regionalen Zutaten, ohne künstliche Konservierungsmittel und ohne Geschmacksverstärker zubereitet.

 

Die tiefgekühlten Mahlzeiten werden einmal pro Woche zugestellt. 5.000 Kunden beliefert der Speisenzusteller des Roten Kreuzes derzeit in Wien. Eine Prognose, wie viele Menschen man mit dem neuen Angebot erreichen will, könne man nicht abgeben, so Lang. Potenzielle Kunden sind die 191.000 Mindestsicherungsbezieher in Wien.

 

Link:

Publiziert am 06.03.2017 ORF Wien

 

Fotos:  ORF Wien (c) 21017

 

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Bild: APA (c) 2017
Bild: APA (c) 2017

 

EU-Satellit zur Erdbeobachtung gestartet

 

Der fünfte europäische Erdbeobachtungs-Satellit Sentinel-2B ist in Französisch-Guyana erfolgreich gestartet. Pünktlich um 2.49 Uhr mitteleuropäischer Zeit hob die für kleinere Satelliten konzipierte Vega-Rakete auf dem Weltraumbahnhof im südamerikanischen Kourou ab. Fast genau eine Stunde später wurde der Satellit in seiner Umlaufbahn 786 Kilometer über der Erde ausgesetzt.

 

Gemeinsam mit dem baugleichen Sentinel-2A soll das Gerät Bilder von Landmassen, Inseln und Küstengebieten liefern. Beide Satelliten zusammen sollen künftig die gesamte Erdoberfläche innerhalb von fünf Tagen einmal abtasten. Bisher dauerte das zehn Tage. Ein Satellit kann dabei Streifen mit einer Breite von 290 Kilometern aufnehmen, die Auflösung liegt zwischen zehn und sechzig Metern.

 

Das Copernicus-Programm, zu dem die Sentinels (Wächter) gehören, wird aus dem EU-Budget - also indirekt von den 28 Mitgliedsstaaten - und von den 22 Mitgliedsländern der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) finanziert. Die Daten sind für Nutzer kostenfrei verfügbar. Sie werden zum Beispiel in der Forst- und Landwirtschaft eingesetzt, um den Zustand von Pflanzen oder die Trockenheit von Böden zu beurteilen. Auch bei Naturkatastrophen wie Überschwemmungen sollen die Bilder nützlich sein.

 

Auch österreichische Unternehmen waren am Bau der Satelliten beteiligt: Von RUAG Space Österreich stammen die GPS-Navigationsempfänger für die 2er-Serie. Diese ermöglichen die für die Vermessungsaufgaben notwendige präzise Positionsbestimmung der Sonden. Die Wiener Siemens-Tochter Convergence Creators stellte eine Reihe von Testgeräten etwa zur Überwachung der Satellitensignale zur Verfügung, die vor dem Start eingesetzt wurden.

 

APA 07. 03.2017

 

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Bilder von der ICE Gaming Messe 2017

in London

 

Fotos:  G. Hornik  (c) 2017

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Hohe Strafen für verschmutzte Kennzeichen

 

Autokennzeichen müssen während der Fahrt eindeutig erkennbar sein.

 

Wien (OTS) - Straßensalz und Schneematsch tauchen die Fahrzeuge derzeit in ein trübes Grau. Nicht selten werden dabei auch die Kennzeichen mit einem undurchsichtigen Schleier aus Schmutz überzogen. Was viele Autofahrerinnen und Autofahrer nicht wissen: Empfindlich hohe Strafen können einem verschmutzen oder schneebedecktem und somit unleserlichen Kennzeichen folgen.

 

Konkret bestimmt das Gesetz: Der Lenker hat dafür zu sorgen, dass die Kennzeichen des von ihm gelenkten Kraftfahrzeuges und eines mit diesem gezogenen Anhängers vollständig sichtbar sind und nicht durch Verschmutzung, Schneebelag, Beschädigung oder Verformung der Kennzeichentafel unlesbar sind. Wer mit nicht zu erkennenden Kennzeichen erwischt wird, dem drohen Geldstrafen um  die 70,- Euro, im Extremfall sieht das Kraftfahrgesetz sogar Strafen bis zu 5.000,- Euro vor.

 

„Nur wer dem Exekutivbeamten glaubhaft versichern kann, dass er beispielsweise eine lange Autofahrt hinter sich hat und vor Antritt der Fahrt das Kennzeichen frei von jeglichen Verunreinigungen war, darf nicht bestraft werden. Aber Vorsicht: an sonnigen, trockenen Tagen ist das kaum glaubhaft zu vermitteln“, warnt Dr. Stefan Mann, Leiter der ARBÖ-Rechtsabteilung.

 

Aber nicht nur rechtliche Strafen sind unangenehm:  Bei den Lesekameras der Mautstationen auf Österreichs Autobahnen können stark verschmutzte Kennzeichen zu Problemen mit der automatischen Schrankenöffnung führen.

Außerdem muss der Lenker darauf achten, dass während der Dämmerung, bei Dunkelheit oder wenn es die Witterung sonst erfordert, die hintere Kennzeichentafel beleuchtet ist.

 

Text: ARBÖ / APA © 2017

Foto: ARBÖ © 2017

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Wiener Tafel half 19.000 Armutsbetroffenen

Foto:  ORF (c) 2017
Foto: ORF (c) 2017

Diskussion über Kopftuch für Kinder

 

Volksschülerinnen tragen schon Kopftuch und lange Gewänder

 

Der ORF Wien berichtete, dass schon kleine Kinder mit Kopftuch in die Schule kommen und, dass die Schulinspektoren dies zulassen.

Unserer Meinung nach ein klarer Rechtsbruch seitens der Stadt Wien!

Man sollte sich ein Beispiel an Salzburg nehmen, wo zumindest in Kindergärten Kopftuchverbot herrscht.

 

Kein Kind verhüllt sich freiwillig, das wird wohl jeder Kinderpsychologe so bestätigen, also kann der Druck sich zu verhüllen nur von den Eltern oder / und der Schule kommen und das stellt wohl ganz klar zumindest den Tatbestand der Nötigung dar!

Denn mit Religion hat das nichts zu tun, weil der Koran keinerlei Ganzkörperverhüllung (auch für Frauen!) vorschreibt, es nur eine Art Rat für Frauen ab der Pubertät ist ohne jede rechtliche Grundlage.

 

Wir beobachteten auch bei der Islamischen Schule in Floridsdorf, dass Mädchen in Vollverhüllung, also mit Kopftuch und langem Gewand zur Schule gehen bzw. eher gebracht werden. Zur Ehrenrettung der Schule sei aber auch gesagt, dass einige Mädchen auch unverhüllt zur Schule kommen, es daher wohl eher an den Eltern liegt, dass sie ihren Kinder dazu nötigen sich in lange unbequeme Gewänder zu hüllen und Kopftuch zu tragen (es gilt die Unschuldsvermutung)!

 

Es ist also an der Zeit, dass auch Wien und das restliche Österreich handelt und ein Kopftuchverbot für Kinder ausspricht sowie ein generelles „Verhüllungsverbot“ (Burka / Schleier) für Frauen, da dies doch wohl ganz klar eine Herabwürdigung des weiblichen Geschlechts darstellt und nichts mit dem Glauben zu tun hat!

 

Schließlich muss man sich der Mitteleuropäischen Kultur anpassen, so wie sich Europäer auch der Arabischen Kultur anpassen müssen, wenn sie in der Region sind! Dies versteht sich eigentlich von selbst, doch davon wollen wohl viele dem Islam nahestehenden Personen nichts wissen!?

 

Wenigstens sieht man das bei der Österreichischen Islamischen Gesellschaft ähnlich und ortet laut ORF Aufklärungsbedarf bei den Islamischen Familien.

Wir sind auch der Meinung, dass Islamische Schulen in unserem Kulturkreis nichts zu suchen haben, denn wie man aus Insider Kreisen erfährt, wird dort am ehesten radikalisiert und fundamentaler Islamismus gelehrt, was wohl so nicht sein kann! Daher sollten diese Schulen mehr unter die Lupe genommen werden und gegebenen falls geschlossen werden.

Eine Schulreform tut ohnehin not, auch in den „normalen“ Schulen, da unser Bildungssystem wie Wissenschaftler immer wieder auch betonen grotten schlecht ist!

 

E. Weber

 

Linlks zum Thema:

https://www.youtube.com/watch?v=6JAy9bRuJBA

 

http://wien.orf.at/news/stories/2823359/

 

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20170202_OTS0184/fp-krauss-zu-kopftuch-diskussion-an-wiens-schulen-was-sagt-eigentlich-czernohorszky-dazu

 

Fotos:  E. Weber © 2016

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Soldat schoss auf Machetenangreifer am Pariser Louvre

 

Ein Mann hat am Freitag am weltberühmten Pariser Louvre mit einer Machete eine Gruppe von Polizisten und Soldaten angegriffen und dabei "Allahu Akbar" (Gott ist groß) gerufen.

 

Ein Soldat eröffnete daraufhin das Feuer und verletzte den Angreifer schwer, wie Polizeipräfekt Michel Cadot sagte. Er sei in einem ernsten Zustand. Ein Soldat - nicht jener der schoss - sei am Kopf leicht verletzt worden.

 

Der Mann hatte zwei Rucksäcke bei sich, in denen aber kein Sprengstoff gefunden wurde. Möglicherweise habe der Mann auch eine zweite Waffe bei sich gehabt, erläuterte Cadot. Den Angaben zufolge geht die Polizei davon aus, dass der Mann alleine agierte. Es sei aber auch eine zweite Person wegen verdächtigen Verhaltens festgenommen worden.

 

Laut Premierminister Bernard Cazeneuve handelte es sich "offensichtlich" um einen "Angriff terroristischen Charakters", wie er bei einem Besuch im nordfranzösischen Bayeux sagte.

Der Angriff ereignete sich in einem Stiegenhaus, das von einem Platz neben dem Louvre in ein unterirdisches Einkaufszentrum, das "Carrousel du Louvre", führt.

 

Das Museum, das jährlich von Millionen Menschen aus aller Welt besucht wird, wurde nach dem Zwischenfall zunächst geschlossen. Die im Louvre anwesenden Besucher müssten im Inneren bleiben, sagte eine Mitarbeiterin des Museums am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in Paris. Es komme niemand mehr hinein oder hinaus.

 

Frankreich war in den vergangenen zwei Jahren mehrfach Ziel islamistischer Terroranschläge, im Land gilt deshalb der Ausnahmezustand. Wegen der Anschlags-Gefahr patrouillieren in der französischen Hauptstadt an vielen Orten Soldaten, unter anderem vor Touristenattraktionen.

 

APA/DPA

 

Fotos:  APA © 2017

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26.01.2017;

 

ÖJC fordert sofortige Freilassung der bei der Trump-Vereidigung verhafteten Journalisten

 

Pressefreiheit in den USA in Gefahr

 

Wien (OTS) - „Das darf doch nicht wahr sein“, so kommentiert der Präsident des Österreichischen Journalisten Clubs (ÖJC), Prof. Fred Turnheim, Agenturmeldungen, dass während der Amtseinführung des amerikanischen Präsidenten Donald Trump sechs Journalisten verhaftet worden seien.

 

„Die USA waren immer das Zentrum der demokratischen Welt, mit der Verhaftung von eindeutig ausgewiesenen Journalisten hat sich die Trump-Administration in die Reihe der Feinde der Pressefreiheit eingereiht“, so der ÖJC-Präsident.

 

Präsident Trump wird aufgefordert, diesen Unfug sofort abzustellen und die Journalisten zu enthaften. Derzeit drohen ihnen Gefängnisstrafen von bis zu zehn Jahren und bis zu 25.000 Dollar (knapp 23.300 Euro).

 

Der ÖJC unterstützt die Forderung des Deutschen Journalisten Verbandes (DJV) und der International Federation of Journalists (IFJ) die Vorwürfe gegen die Journalisten sofort fallen zu lassen.

 

APA / OTS